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BeitragVerfasst: 10. Dez 2017, 22:00 
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***Sopwith 5F.1 Dolphin***


Modell: Sopwith 5F.1 Dolphin Premium Edition
Hersteller: Copperstate Models
Maßstab: 1/48
Art. Nr. : CSM 1026
Preis ca. : 48,00 €



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Beschreibung:
Quelle: Wikipedia
Entwicklung
Anfang 1917 begann Herbert Smith, Chefingenieur bei der Sopwith Aviation Co., unter der Bezeichnung 5F.1 einen einsitzigen Kampfdoppeldecker mit dem 200 PS Hispano-Suiza 8B. zu entwickeln. Da die obere Tragfläche geteilt ausgeführt war, und die beiden Teile seitlich an einer Stahlverstrebung aufgehängt waren, bekam der Pilot eine ausgezeichnete Sicht nach oben. Um den Schwerpunkt auszubalancieren waren die Tragflächen rückwärts gestaffelt. Die Rohrleitungen zum Motorkühler verliefen seitlich am Piloten vorbei und beheizten dadurch das Cockpit.

Der Prototyp erhielt einen 150 PS Hispano-Suiza 8V-Motor mit Untersetzungsgetriebe und einen automobilähnlichen Kühler. Er absolvierte am 23. Mai 1917 den Erstflug. Anfang Juni wurde das Flugzeug zur offiziellen Erprobung nach Martlesham Heath überführt und flog von dort am 13. Juni nach St. Omer. Piloten der No. 60 Squadron flogen den Prototypen und gaben ihm ein gutes Zeugnis. Darauf bestellte das Kriegsministerium 500 Flugzeuge bei Sopwith und weitere 200 bei der Darracq Motor Engineering Co.

Beim zweiten Prototyp wurde ein Tragflächenkühler angebracht und die untere Tragfläche erhielt lange Ausschnitte, um die Sicht des Piloten auch nach unten zu verbessern. Bei den späteren Serienflugzeugen wurden diese Modifikationen wieder weggelassen.

Dafür wurden zahlreiche kleinere Änderungen an den beiden nächsten Prototypen vorgenommen; sie betrafen den Kühler, die Rumpfabdeckung, die Stabilisierung der Tragflächen und das Seitenruder. Der vierte Prototyp wurde das Muster für die im Oktober 1917 begonnene Serienproduktion. Ende des Jahres waren bereits 121 Dolphins geliefert.

Probleme bereiteten die von der französischen Firma Brasier gelieferten unzuverlässigen Hispano-Suiza 8B-Motoren mit Untersetzungsgetriebe. Hinzu verzögerten Lieferengpässe die Fertigstellung der Dolphins, was sich erst Anfang 1918 besserte, als der französische Lieferant Émile Mayen hinzugezogen wurde.

Sopwith, Darracq und Hooper & Co lieferten 2.072 Dolphin Mk I, 1.500 Zellen wurden nach Eintreten des Waffenstillstands verschrottet.

Einsatz

Die ersten Dolphins wurden an die No. 19 und No. 79 Squadrons der Royal Air Force geliefert, im März folgten No. 87 und No. 23. Das Flugzeug zog wegen seines ungewöhnlichen Aussehens öfters eigenes Abwehrfeuer auf sich und wurde sogar einige Male irrtümlich von britischen und belgischen Kampffliegern angegriffen.
Das Flugzeug war für Anfänger wenig geeignet: Es bereitete Schwierigkeiten, das Flugzeug zu steuern, da man vom Cockpit aus die Flugzeugnase nicht einsehen konnte. Einige Piloten fassten kein Vertrauen in die Anbringung der Tragflächen und sahen die Gefahr schwerer Kopfverletzungen bei Bruchlandungen. Einige der ersten Maschinen erhielten behelfsmäßige Überrollbügel über dem Cockpit, die aber bald wieder entfielen, nachdem sich die Besorgnisse im Einsatz gelegt hatten und die Maschine immer größere Beliebtheit bei den Piloten gewann: Sie war schnell, wendig, leicht zu fliegen und blieb auch in großer Höhe manövrierfähig, so dass sie es auch mit dem hervorragenden deutschen Höhenaufklärer Rumpler C.VII aufnehmen konnte. Die Piloten der Squadron 87 experimentierten dazu mit dem Einsatz von Sauerstoffmasken, gaben den Versuch jedoch bald wieder auf, da diese bei Beschuss zu explodieren drohten.[16] Außerdem bauten sie zusätzliche Lewis-MGs ein, die über den Propeller nach oben schossen. Deren Handhabung war jedoch problematisch und ein Nachladen unmöglich, so dass diese Bewaffnung sich nicht durchsetzte.

Neben den Squadrons 19, 23, 56, 79, 85, 87, 90, 91 und 141 der Royal Air Force und der No. 1 (Fighter) Squadron der Canadian Air Force flogen auch die 19. Eskadra Myśliwska der polnischen Fliegertruppe, die 1. Zaporoska Eskadra Ukraińska der ukrainischen Armee und der US-Army Air Service Sopwith Dolphins. Dieser kaufte im Oktober 1918 fünf Dolphin Mk I und überführte sie zur Erprobung in die USA.

Schachtelinhalt:

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Fazit:

Der Bausatz erinnert ein bisschen an WNW.
Das Modell ist detailliert dargestellt und mit Liebe gemacht.
Das Premium-Kit enthält zusätzlich den Motor aus Resin und Abgasrohre aus Metall.

+ Schöner detaillierter Bausatz
+
+

- (noch) nichts
-
-

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Es grüßt der Reinhart

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BeitragVerfasst: 11. Dez 2017, 09:25 
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Sehr schön Vorstellung, Reinhart, vielen Dank für deine Mühen.
An anderer Stelle hab ich ja schon gesagt das ich mich mächtig auf mein Modell von WNW freue, hoffentlich kommt das Ding bald hier an...., nur damit ich´s entweder beim Bauen versauen kann oder doch eher in der Schachtel lasse und nur ab und an bewundernd raushole... :blush-pfeif2

Wirst du deine bauen und wenn, dann doch hoffentlich mit Bericht hier? :biggrin

Peter

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Ulf Petersen
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BeitragVerfasst: 11. Dez 2017, 17:43 
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Habe nicht erdenken können, dass mich mal ein RFC Flieger reizen würde. Aber das Ding ist so urig...

Danke für deine Vorstellung.

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Gruß Olli
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BeitragVerfasst: 11. Dez 2017, 19:03 
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Danke euch.

Tja Peter, im Moment bin ich noch in der Phase: Rausholen und ehrfürchtig wieder wegpacken.
Aber wenn ich loslege, zeige ich das hier auch. :anmachen

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Es grüßt der Reinhart

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BeitragVerfasst: 11. Dez 2017, 19:27 
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Bei dem was ich bisher von dir gesehen habe, Reinhart, brauchst du vor Ehrfurcht nicht zu erstarren, höchstens mit dem nötigen Respekt rangehen...
Ich hoffe irgendwie das Ding dann auf der EME live zu sehen... :blush-pfeif2

Peter :biggrin

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Ulf Petersen
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BeitragVerfasst: 11. Dez 2017, 20:42 
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Ich arbeite daran, Peter :staubsaugen :sofa2

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BeitragVerfasst: 12. Dez 2017, 07:19 
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Hallo Reinhard
thx für die schönes Vorstellung. Nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern genießen.
Gruß Bernd


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2017, 11:03 
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Scheint ein schöner Bausatz zusein, hoffe nur das diese "Wellen" auf den Tragflächen gut wegzuschleifen sind. Dein Bericht gefällt mir da schon besser. :applaus


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2017, 11:46 
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WK I Chris hat geschrieben:
hoffe nur das diese "Wellen" auf den Tragflächen gut wegzuschleifen sind.



Welche Wellen, Chris? :skeptisch

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"Glück auf!"

Stefan


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2017, 12:02 
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Die "Schlieren" im Kunststoff sollten durch Grundieren weg gehen.

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..........Gruß..........
.........Roland.........


Ein Kleber, der nicht klebt, klebt nicht.


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BeitragVerfasst: 17. Dez 2017, 12:29 
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Jetzt weiß ich was Ihr meint. :wp-biggrin Das sind Fließlinien vom Einspritzen des Kunststoff, keine Schlieren und keine Wellen. :wink2

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Stefan


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BeitragVerfasst: 18. Dez 2017, 22:53 
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Alles klar. :wp-biggrin


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